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Die Baureihe 10

Wissenswertes über die “Schwarzen Schwäne” wie Karl Ernst Maedel die Baureihe 10 nannte.

Nach Ihrer Gründung 1949 ging die Bundesbahn an die Planung von Ersatzbaureihen um die in die Jahre gekommenen Länderbauarten zu ersetzen. Die BR10 war als Ersatz für die 01 und 01.10 gedacht. Sie war die letzte Konstruktion einer Dampflokomotive für die Deutsche Bundesbahn aber sie kam zu spät. Die BR 10 wurde 1957 nur noch in zwei Exemplaren gebaut denn bereits 1953 wurden die ersten fünf Vorserienmaschinen der V200 in Betrieb gesetzt und schon 1956 begann der Serienbau der V200.0. Die E10 eroberte im gleichen Maße die Gleise der DB.

Die BR10 war von vornherein mit einer Teilverkleidung geplant und speziell für die BR10 wurde ein neuer Tender der Bauart 2’2’T40 konstruiert. Seine langgestreckte Form trug maßgeblich zum Äußeren der Lokomotive bei. Eine akustische Krone wurde ihr mit einer 3-Klangpfeife nach US-Vorbild aufgesetzt. Diese wurden bald gegen Pfeifen  der Einheitsbauart ausgetauscht, da eine Ausrüstung von nur 2 Lokomotiven der DB mit Ausnahmesound als Gefährdung für die Sicherheit, da untypisch, angesehen wurde.

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BR10 Lokführerseite

Zwischen der DB und den beteiligten Firmen gab es ausgiebige Diskussionen über die Farbgestaltung der neuen Loktype. Aus allen gemachten Lackierungsvarianten wurde dann doch die traditionelle Version, rotes Trieb- und Laufwerk und schwarze Aufbauten gewählt. Lediglich die schön geformten Zierlinien wurden in blanken Metall ausgeführt.

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10 II
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Die Firma Märklin hat vor Jahren den roten Designvorschlag (man beachte die veränderten Windleitbleche) als Sondermodell für 10-jährige Insider auf den Markt gebracht.

 

Eine blaue Variante kam 2001 auf den Markt.

 

2010 wurde ein Messemodell in dunkelblau mit hellgrauer Teilverkleidung (Firma Jung) vorgestellt.

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BR10 Tender
BR10 Front
BR10 Heizerseite